Bogensport-Wildeshausen

Wildeshauser Bogenschützen richteten zum ersten Mal die Bezirksmeisterschaften WA Halle aus

Wildeshauser Bogenschützen richteten zum ersten Mal die Bezirksmeisterschaften WA Halle aus Plop, Plop, Plop machte es am Wochenende in der Sporthalle im Hagen in der die Wildeshauser Bogenschützen zum ersten Mal eine Bezirksmeisterschaft WA Halle ausrichteten. 160 Schützinnen und Schützen zwischen 9 Jahren und 83 Jahren ließen ihre Pfeile in die Wertungsscheiben einschlagen. Aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehen hatten die Wildeshauser Bogenschützen zum ersten Mal ein größeres Turnier als nur die Vereins-und Kreismeisterschaften Halle ausgerichtet. Die etwa 160 Schützinnen und Schützen waren von der lichtdurchfluteten Halle begeistert. Einige Schützen schossen hier höhere Ergebnisse als in der Sporthalle in Petersfehn, in der seit etwa 10 Jahren dieses Turnier bei gelblicher Beleuchtung geschossen wird. Auch die Wildeshauser Bogenschützen, der Bogenreferent Ralf Zabel sowie der Kampfrichter Klaus Meckelnburg waren mit dem Ablauf des zweitägigen Turniers sehr zufrieden. Am Sonnabend besuchte der Bürgermeister der Stadt Wildeshausen, Herr Jens Kuraschinski, die Veranstaltung um einige lobende Worte zu sprechen und den Schützen „Alles in Gold“ zu wünschen. Anschließend ließ er sich den Unterschied der einzelnen Bogenklassen sowie allgemeines Rund um den Bogensport erklären. Worauf er es sich nicht nehmen ließ auch mal selbst mit einem Bogen zu schießen. Nach einer Passe von 3 Pfeilen sagte er, dass er sich vorstellen könne, auch mit Pfeil und Bogen zu schießen, er sei aber eher ein Knallschütze (Gewehr oder Pistole). Zu den jüngsten Teilnehmern gehörte die 9-jährige Lilith Pison vom STV Wilhelmshaven und der 9-jährige Tizian Kutzner vom Braker TV die beachtliche Ringzahlen erreichten. Zu der Bundesweit ältesten Bogenschützin mit 82 Jahren, zählte Christa Elfers von Oldenburger Schützenverein die mit 314 Ringen den dritten Platz hinter ihrer etwas jüngeren Konkurrentin die 76 jährige Fanny Lichtenstein (360 Ringe) ebenfalls Oldenburger Schützen und Jungspund mit 67 Jahren, Birgit Bernd (491 Ringe) vom Seefelder TV belegte. Geschossen wurde in den unterschiedlichen Alters-und Bogenklassen jeweils 60 Pfeile auf 10er Ringscheiben von einer Größe von 60 cm bis 20 cm auf 18 Meter Entfernung, wobei die 20 cm Zielscheiben für Jugendliche und Erwachsene Visierschützen und Compound-Bogenschützen ( Hightech Bogen mit Wasserwaage und Vergrößerungsglas) vorgesehen sind. Die Wildeshauser Bogenschützen belegten mit Melanie Kruse und Klaus Weißer beide mit dem Compoundbogen und Philip Vosteen mit dem Blankbogen den ersten Platz. Erwin Meier erreichte mit 481 Ringe Platz zwei hinter Dieter Wagner (493 Ringe) Elsflether SV und vor Rainer Kennecke (478 Ringe) BS Delmenhorst. Über einen dritten Platz in der Jugendklasse weiblich, konnte sich bei ihrer ersten Bezirksmeisterschaft Mareike Grohe (457 Ringe) freuen. Die Landesmeisterschaft wird im Januar in Bersenbrück ausgetragen, für die sich die Wildeshauser Schützen alle qualifiziert haben.  

Erneut vordere Plätze für Wildeshauser Bogenschützen

In den letzten Wochen haben sechs Wildeshauser Bogenschützen an verschiedenen Turnieren teilgenommen und sechs vordere Plätze erreicht. Bei der Bezirksmeisterschaft im Freien, in Neuenkruge belegte in der Visierklasse Helmut Petermann Platz 1, mit 624 Ringen vor Rainer Bettermann (BS Delmenhorst) 577 Ringe und Peter Christiani (Braker SV) 549 Ringe. Melanie Kruse (19) die das erste Mal mit einem Hightech Bogen (Compound) schoss, belegte mit 480 Ringe Platz 1. Ebenso Klaus Weißer (Compound) der in der Altersklasse startete, belegte mit 532 Ringen den ersten Platz. Erwin Meier kam auf den dritten Rang in der Blankbogenklasse mit 465 Ringe, hinter Rainer Kennecke (BS Delmenhorst) 476 Ringe und Klaus Heilmann (SV Sandkrug) 511 Ringe. Auf der Landesmeisterschaft Feldbogen in Lingen belegt Bodo Pell, mit dem Blankbogen, (ohne Visier) mit 249 Ringen Platz zwei, hinter Rainer Kennecke 253 Ringe und vor Rudolf Aspeleiter (SV Bohmterheide) 241 Ringe. Bei einer Meisterschaft im Freien, schießen die Schützen immer von einer festen Linie auf die Wertungsscheibe. Beim Feldbogenschießen schießen die Schützen auf Scheiben die zwischen 5 m und 60 m verstreut in einem Rundkurs aufgestellt sind. Die Wertungsscheiben haben eine Größe von 20 bis 80 Zentimeter. Dieser Bericht wurde von Bodo Pell (PR-Manager d. Vereins) erstellt.